Domain Bonneau du Martray Corton Charlemagne 2007


Der Domaine Bonneau du Martray Corton-Charlemagne 2007 ist ein weißer Burgunder Grand Cru, erzeugt in Aloxe-Corton von der Domaine Bonneau du Martray. Zu 100 % aus Chardonnay gewonnen, stammt er aus der Parzelle Corton-Charlemagne. The Wine Advocate bewertet ihn mit 94/100 Punkten und beschreibt ihn als Wein mit seidiger Textur, der gelbe Früchte, Zitrusfrüchte, salzige und mineralische Noten mit einem reinen und energischen Abgang verbindet. Jancis Robinson vergibt 16,5/20 Punkte. The Wine Advocate empfahl den Genuss zwischen 2009 und 2019, Jancis Robinson zwischen 2014 und 2020.
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La bouteille proposée

Format
Flasche (75cl)
Zustand des Etiketts
Perfekt
Füllstand
Perfekt
Zustand der Kapsel
Perfekt

Identité du vin

Couleur
Weiß
Pays
France
Région
Bourgogne
Appellation
Aloxe Corton
Producteur / Domaine
Domaine Bonneau du Martray
Parcelle / Cru
Corton Charlemagne (Aloxe Corton)
Millésime
2007

Cépage et assemblage

Rebsortenbestand
100% Chardonnay
Domaine

Domaine Bonneau du Martray

Das Weingut Bonneau du Martray hat seinen Sitz in Pernand-Vergelesses auf dem Hügel von Corton in der Côte de Beaune. Es bewirtschaftet seit jeher die Grand-Cru-Lagen Corton-Charlemagne und Corton, zu denen seit kurzem einige Parzellen des Bâtard-Montrachet hinzukommen. Das Weingut gehört seit 2017 E. Stanley Kroenke.

Eigentümer
E. Stanley Kroenke
Maître de chais
Emmanuel Hautus
Fläche (ha)
11.00 ha
Produktion (durchschnittliche Anzahl Flaschen pro Jahrgang)
48000

Histoire du domaine

Die Weinbaugeschichte des Standorts reicht nach den Angaben des Weinguts auf die Schenkung von Corton-Reben durch Karl den Großen an die Abtei von Saulieu im Jahr 775 zurück. Die kirchlichen Besitztümer wurden 1791 als Staatsgut verkauft; die Weinberge wurden daraufhin von François Ray und anschließend von Simon Very erworben. Im Jahr 1835 heiratete Marie-Eugénie Very, die Tochter von Simon Very, Charles Bonneau du Martray; ihre Mitgift umfasste Weinberge in Pernand-Vergelesses, Aloxe-Corton und Volnay. Ihr Sohn Marie-Eugène Bonneau du Martray bewahrte die Integrität des Betriebs während der Reblauskrise und der Konflikte am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. René Bonneau du Martray, geboren 1886, übertrug das Weingut anschließend an seine Nichte Alice Colonna de Giovellina, die Ehefrau von Jean le Bault de la Morinière. Jean le Bault de la Morinière trat 1969 in das Weingut ein und leitete insbesondere Maßnahmen gegen Erosion sowie zur Temperaturregelung im Weinkeller ein. Sein Sohn Jean-Charles le Bault de la Morinière trat 1994 in den Betrieb ein und leitete ab 1997 schrittweise die Umstellung auf ökologischen Landbau ein, gefolgt von der Umstellung auf biodynamischen Anbau ab 2004. Das Weingut gibt an, dass diese Umstellung im Jahr 2011 abgeschlossen wurde. E. Stanley Kroenke wurde 2017 Eigentümer des Weinguts. Thibault Jacquet leitet den Betrieb, während Emmanuel Hautus seit 2011 als Verantwortlicher für die Weinbereitung fungiert.

Parcelle & terroir

Corton Charlemagne (Aloxe Corton)

Corton-Charlemagne ist eine weiße Grand-Cru-Appellation, deren abgegrenztes Parzellengebiet den oberen Teil des Berges Corton in Aloxe-Corton, Pernand-Vergelesses und Ladoix-Serrigny einnimmt. In Aloxe-Corton entspricht ihr geografischer Kern dem Climat Le Charlemagne; die Appellation vereint zudem En Charlemagne und mehrere benachbarte Climats. Der Weinberg liegt zwischen 280 und 330 Metern Höhe an steilen Hängen von 20 bis 23 % mit überwiegend südwestlicher Ausrichtung im Maßstab der Appellation. Die tonreichen Mergelböden ruhen auf Wechsellagerungen von Kalksteinbänken und Mergeln unter einer dünnen Rendzinabedeckung.

Gemeinde der Parzelle
Aloxe-Corton
Herkunft des Parzellennamens
Der Name erinnert an Kaiser Karl den Großen, der im Jahr 775 einen Weinberg am Berg Corton dem Kollegiatstift Saint-Andoche de Saulieu schenkte.
Altitude
280–330 m
Hangneigung
20 bis 23 %
Boden
Gelbliche, ockerfarbene oder braune, tonreiche Mergelböden mit dünnen Rendzinen.
Untergrund und Geologie
Wechselfolge von jurassischen Kalksteinbänken und Mergeln, etwa 145 Millionen Jahre alte Formationen.

Histoire de la parcelle

Ein Weinberg am Berg Corton wurde 775 von Karl dem Großen dem Kollegiatstift Saint-Andoche de Saulieu geschenkt und blieb etwa ein Jahrtausend lang in dessen Besitz. Die Appellation Corton-Charlemagne wurde durch Dekret vom 31. Juli 1937 anerkannt. Ihr heutiges Parzellengebiet basiert auf einer vom INAO am 20. September 1984 genehmigten Abgrenzung.

Critiques professionnelles

Notes & cotations

The Wine Advocate 94/100
Bewertet von
David Schildknecht
Veröffentlicht am
Trinkfenster
2009 - 2019

De la Moriniere weist stets darauf hin, dass sein Weißwein kurz nach der Abfüllung für mehrere Jahre „verschließt“, doch in diesem Fall muss ich seinen 2007er Corton-Charlemagne wohl probiert haben, bevor dies geschah. Kühle Kräuter-, zurückhaltende blumige sowie bittersüße Noten von schwarzer Johannisbeere und Zitrusschale in der Nase münden in eine üppige Welle aus reifen gelben Pflaumen, weißem Pfirsich, Limette und Grapefruit, unterlegt mit Anklängen von Kreide, Salz und Jod. Eine seidige Textur schmälert den Eindruck von Klarheit und Frische in keiner Weise. Dezente Noten von Honig und Nussöl verleihen dem Abgang ein Gefühl von Fülle und Tiefe, geprägt von erfrischender Frucht von höchster Reinheit, klaren mineralischen Nuancen und pulsierender Energie. Vergleicht man den 2006er heute direkt mit dem 2007er, so zeigt letzterer tatsächlich eine deutlichere Steinigkeit und – trotz seiner texturalen Fülle und zusätzlichen Ampleitude – leidet er im Vergleich etwas unter der frischen, fruchtigen Lebendigkeit, die den 2007er auszeichnet. Doch beide dieser kontrastreichen Ausprägungen einer großartigen Lage sollten es wert sein, über mehr als ein Jahrzehnt hinweg verfolgt zu werden. Wie üblich ließ Jean-Charles Le Bault de la Moriniere seinen Chardonnay aus dem Herzen von En Charlemagne ein Jahr im Fass reifen, gefolgt von sechs Monaten auf der Feinhefe im Tank. Er erntete seine einzige Pinot-Parzelle Anfang September und bezahlte sein Team dann für acht oder neun Tage, während der Rest seiner Parzellen vollständig nachreifte. „Angesichts der Wetterbedingungen hätte ich niemals mit einer solchen Qualität gerechnet“, sagt de la Moriniere, doch dann dachte er über die häufige Diskrepanz zwischen der menschlichen Wahrnehmung von „gutem Wetter“ und dem, was wirklich zählt – nämlich den Bedürfnissen der Rebe – nach. Importeur: Diageo Chateau and Estate Wines Company, New York, NY; Tel. (646) 223 2200

Jancis Robinson 16.5/20
Bewertet von
Jancis Robinson
Veröffentlicht am
Trinkfenster
2014 - 2020

Sauber, leicht, blind serviert. Ich dachte, es könnte sich um einen Morey Montluisants handeln, während andere der Meinung waren, es könnte ein trockener weißer Bordeaux sein. Sehr schön, aber eher leicht als kraftvoll. Nichts zu beanstanden, aber keine offensichtliche Grand-Cru-Konzentration.

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