Domain Georges Roumier Bonnes Mares 2016


Der Domaine Georges Roumier Bonnes-Mares 2016 ist ein roter Burgunder Grand Cru aus der Appellation Chambolle-Musigny, gekeltert aus 100 % Pinot Noir. Er stammt aus der Lage Bonnes-Mares und ist als Grand Cru de Bourgogne klassifiziert. The Wine Advocate bewertet ihn mit 95-97/100 und empfiehlt ein Trinkfenster von 2023 bis 2045; Jancis Robinson vergibt 19/20 Punkte mit einem Trinkfenster von 2026 bis 2045. Kritiker loben einen strukturierten, intensiven und langlebigen Wein mit Aromen von schwarzen Früchten sowie Nuancen von Waldboden und Graphit.
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La bouteille proposée

Format
Flasche (75cl)
Verpackung
In Massen
Zustand des Etiketts
Perfekt
Füllstand
Perfekt
Zustand der Kapsel
Perfekt

Identité du vin

Couleur
Rot
Pays
France
Région
Bourgogne
Producteur / Domaine
Domaine Georges Roumier
Parcelle / Cru
Bonnes-Mares
Millésime
2016

Cépage et assemblage

Rebsortenbestand
100% Pinot Noir
Domaine

Domaine Georges Roumier

Das Weingut Georges Roumier ist ein Familienbetrieb mit Sitz in Chambolle-Musigny in der Côte de Nuits. Es wurde 1924 von Georges Roumier gegründet und wird heute von seinem Enkel Christophe Roumier gemeinsam mit seiner Schwester Delphine geführt. Ihr Weinberg, der sich auf etwa 12,5 Hektar direkt bewirtschafteter Fläche erstreckt, umfasst insbesondere die Lagen Chambolle-Musigny, Morey-Saint-Denis, Gevrey-Chambertin und Corton-Charlemagne.

Eigentümer
Christophe Roumier (famille Roumier)
Maître de chais
Christophe Roumier
Fläche (ha)
12.50 ha
Produktion (durchschnittliche Anzahl Flaschen pro Jahrgang)
40 000 bouteilles/an

Histoire du domaine

Das Weingut wurde 1924 von Georges Roumier gegründet, nachdem er Geneviève Quanquin geheiratet hatte, die aus einer Familie stammte, die Weinberge in Chambolle-Musigny besaß. Georges Roumier ließ sich daraufhin im Dorf nieder und baute den Familienbetrieb in der Côte de Nuits schrittweise aus. Er gehörte zu den Winzern, die ihre Weine bereits auf dem Weingut selbst abfüllten – zu einer Zeit, als diese Praxis noch wenig verbreitet war. Sein Sohn Jean-Marie trat 1961 offiziell seine Nachfolge an. In den 1950er Jahren wurde das Weingut um die Weinberge von Bonnes-Mares und den Clos de la Bussière in Morey-Saint-Denis erweitert, eine 2,59 Hektar große Parzelle, die 1953 erworben wurde. Eine Parzelle in Corton-Charlemagne wurde 1968 in das Weingut aufgenommen. Jean-Marie Roumier erwarb anschließend im Jahr 1978 eine Parzelle des Musigny Grand Cru. Christophe Roumier, Absolvent der Önologie, trat Anfang der 1980er Jahre in die Fußstapfen seines Vaters, und ab dem Jahrgang 1983 wird die gesamte Ernte auf dem Weingut abgefüllt. Seit Jean-Maries Rückzug im Jahr 1990 leitet Christophe Roumier den Betrieb und ist für die Weinbereitung verantwortlich. Das Weingut hat zudem seine Unabhängigkeit gestärkt, indem es Weinberge erwarb, die zuvor im Pacht- oder Teilpachtbetrieb bewirtschaftet wurden, insbesondere in Charmes-Chambertin und Ruchottes-Chambertin. Auf chemische Düngemittel wurde 1988 verzichtet, auf Herbizide 1989; das Weingut ist jedoch nicht biozertifiziert.

Parcelle & terroir

Bonnes-Mares

Bonnes-Mares ist ein physisch abgegrenzter Grand Cru der Côte de Nuits, der sich zwischen Chambolle-Musigny und Morey-Saint-Denis aufteilt, wobei der größere Teil in Chambolle-Musigny liegt. Der Weinberg bildet südlich des Clos de Tart ein annäherndes Rechteck an einem sanft geneigten Hang in Ostlage. Die leichten, kiesigen, braunen bis rötlichen Böden mit Flintton ruhen auf jassasischem Kalkstein und weißem Mergel.

Gemeinde der Parzelle
Chambolle-Musigny (principalement) et Morey-Saint-Denis
Herkunft des Parzellennamens
Seit dem späten Mittelalter bezeugter Name unklarer Etymologie. Das BIVB bevorzugt als Hypothese das altfranzösische Verb „marer“ (mit Sorgfalt bebauen) anstelle eines Bezugs auf Muttergottheiten.
Exposition
Ost
Altitude
250–280 m
Hangneigung
sanfter Hang
Boden
Leichter und kiesiger Boden, braun oder rötlich, überwiegend tonig mit Feuerstein, ca. 40 cm tief.
Untergrund und Geologie
Kalksteinplatte und weißer Mergel jurassischen Ursprungs, etwa 150 Millionen Jahre alt.

Le domaine dans cette parcelle

Fläche des Weinguts in der Parzelle (ha)
1.392000 ha
Bewirtschaftungsstatus der Parzelle
Eigentümer
Ungefähres Alter der Reben
Durchschnittliches Alter der Reben für den Jahrgang 2024 mit 40 Jahren angegeben.

Histoire de la parcelle

Der Weinberg ist seit dem späten Mittelalter unter dem Namen Bonnes-Mares bekannt. Die Herkunftsbezeichnung wurde durch das Dekret vom 8. Dezember 1936 anerkannt. Ihr Parzellengebiet für die Produktion wurde anschließend vom INAO in den Sitzungen vom 24. Juli 1965 und 1.–2. Juni 1988 genehmigt.

Critiques professionnelles

Notes & cotations

The Wine Advocate 95-97/100
Bewertet von
Neal Martin
Veröffentlicht am
Trinkfenster
2023 - 2045

Der Grand Cru „Bonnes Mares“ aus dem Jahr 2016 war nicht so stark vom Frost betroffen wie andere Cuvées. Christophe erklärte, dass der nördliche Teil seiner Rebflächen weniger Frostschäden davongetragen habe und letztendlich einen gar nicht so schlechten Ertrag von 28 Hektolitern pro Hektar erbracht habe. Zudem wurde sein Bestand um einen halben Hektar erweitert, der auf den „Terres Blanches“-Böden liegt und im Rahmen eines neuen Pachtvertrags von Pierre Naigeon bewirtschaftet wird. Der Wein hat ein sehr präzises Bouquet, das exquisite Noten von Brombeeren, Brombeersträuchern und subtilen Blatt- und Unterholz-Aromen entfaltet, die aus der Ganztraubenvergärung stammen. Für einen „Bonnes Mares“ weist dieser eine untypisch feste Struktur auf: ein eher maskuliner „Bonnes Mares“ mit dunklen Beerenfrüchten und einem Hauch von Graphit im Abgang. Dies ist ein Bonnes Mares, der noch seinen Atem anhält, und er verdient mehrere Jahre, wahrscheinlich ein Jahrzehnt, um seinen Trinkreifezeitpunkt zu erreichen. Er ist nicht ganz so gut wie der 2015er Bonnes Mares, liegt aber nur einen Hauch davon entfernt.

Jancis Robinson 19/20
Bewertet von
Jancis Robinson
Veröffentlicht am
Trinkfenster
2026 - 2045

„Terres rouges“ liegt ganz in der Nähe der nördlichen Grenze, bei Morey. Der Rebschnitt erfolgt identisch. „Terres blanches“ liegt oberhalb des Weges, der Bonnes Mares durchschneidet. Roumier besitzt drei Parzellen, die sich vom äußersten Norden bis zum äußersten Süden erstrecken. Im Jahr 2016 konnte er die Trauben von einem zusätzlichen Hektar Land aus dem Besitz von Ficofi – 1995 gepflanzt, in gutem Zustand und etwas kräftiger als diese – in die „Terres blanches“ einbeziehen. Nun verfügen sie über sechs verschiedene Parzellen, von denen nur eine stark erfroren war. Durchschnittlich 28 hl/ha. Dank der zusätzlichen Rebstöcke also eine normale Erntemenge. 65 % ganze Trauben. Weniger neues Eichenholz als üblich: 25 %. Dunkles Purpurrot. Saftig und verführerisch in der Nase. Und dann wunderbar reichhaltig und aufregend am Gaumen. Großartige Intensität und Erhabenheit. Juhu! Lang und herrlich.

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